Was sind
Schüßler-Salze?
Was verbirgt sich hinter dieser Heilmethode die
auch „Biochemie“ genannt wird?
Dr. Wilhelm Schüßler war homöopathischer Arzt und
praktizierte bereits im vorigen Jahrhundert in
Oldenburg. Er interessierte sich sehr für die
wissenschaftlichen Entdeckungen seiner Zeit, besonders
auf dem Gebiet der Medizin, und wurde maßgeblich von
den Arbeiten des niederländischen Physiologen Jakob
Moleschott (1822-1893) beinflusst, der die Bedeutung
der Mineralstoffe für den menschlichen Körper als
einer der ersten erkannte und folgende These
aufstellte: „Gesund bleiben kann der Mensch nur, wenn
er die nötigen Mineralstoffe in der erforderlichen
Menge und im richtigen Verhältnis besitzt.“ Dr. Schüßler suchte nach
einer Heilmethode, die mit einer überschaubaren Zahl
an Heilmitteln auskommt. Die Erkenntnis, dass
Mineralstoffe lebenswichtige Prozesse steuern und auch
bei Krankheiten als Heilmittel eingesetzt werden
können, veranlasste ihn, etwas völlig Neues für die
Medizin zu schaffen. Er ließ Mineralsalze nach dem
homöopathischen Prinzip aufbereiten. Dr. Schüßler
stellte fest, dass zwölf Mineralien unbedingt
lebensnotwendig sind. Diese fasste er zu einer
Therapie zusammen, die er „Biochemie“ nannte (bios =
Leben, Chemie Lehre von den Elementen). Die
Salze tragen die Nummern 1 bis 12 und werden in
Tablettenform aufbereitet. Man erhält sie in jeder
Apotheke. Es gibt weiterhin die Ergänzungsmittel
13-24. Unterstützend zu den Tabletten kann man zwölf
Salben anwenden.
Schüßler-Salze
lässt man unter der Zunge zergehen oder bereitet sich
einen Trunk zu.
Sehr verständliche und großartig aufgebaute Bücher zu diesem Thema schreibt der Heilpraktiker Günther H. Heepen.
